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Fortgeschrittene Agile Führung Fortbildung agile Führung & Ausbildung

Agiles Arbeiten 2.0: Wie agiles Arbeiten erfolgreich werden kann

Immer mehr Unternehmen arbeiten nach agilen Prinzipien oder gar in agilen Strukturen. Selbst so vermeintlich „traditionelle“ Unternehmen wie die Signal-Iduna oder die HUK-Coburg haben damit begonnen. Beim genaueren Hinsehen wird deutlich: die damit verbundenen Veränderungen sind massiv und erschüttern Gewohntes im Kern.

Emotionale Sicherheit, welche für das Einführen von neuen Methoden machentscheidend ist, kann die Kenntnis des agilen Toolsets den Mitarbeitern dabei nur sehr begrenzt bieten. Im schlimmsten Fall reiben sich Teams im täglichen Miteinander so stark, so dass die „Reibungsverluste“ die Flexibilitäts- und Effizienzgewinne massiv übersteigen.

Insbesondere Scrum Master und Agile Coaches – idealerweise aber alle Teammitglieder – benötigen zur Überwindung zusätzliches Handwerkzeug, um die Veränderung auf Teamebene innerhalb der agilen Techniken erfolgreich zu meistern. Diese Handwerkzeuge betreffen die Soft-Skills. Genau darum geht es in dieser Fortbildung zur fortgeschrittenen agilen Führung.

Ansatz der Fortbildung in fortgeschrittener agiler Führung

Die Qualifizierung richtet sich an Praktiker im agilen Umfeld, die bereits über methodische Kenntnisse und erste Erfahrung in der agilen Arbeitsmethodik verfügen. – Menschen, die den Erfolg realisieren wollen, den das agile Arbeiten als Methode eröffnet. In der Ausbildung zeigen Ihnen Dr. Karsten Engler und Adrian Schweizer, zwei Pioniere der Anwendung der agilen Methodik in der Wirtschaft, wie Sie die Methodik des „New Work“, sei es nun SCRUM, Kanban, DSDM oder andere, wirklich „zum Fliegen“ bringen. – Unabhängig davon, ob es Ihnen um die Anwendung einzelne Elemente in ausgewählten Teams, einen breiten Rollout in der Organisation oder sogar die Etablierung einer agilen Struktur geht.

Zusätzlich zu Dr. Engler und Adrian Schweizer werden auch Prof. Dr. Gernot Barth, Prof. Dr. Hansjörg Znoj, Dr. Till Neunhöffer, Rainer Wawrzik, Dipl. Arch. Angelika Keller, Sofia Parada Tur, M.Sc. ETH, Dr. Rainer Ponschab, RA David Ryser und RA Claus Thierry als weitere ausgewiesene Fachpraktiker ihr breit aufgestelltes Fachwissen als Zusatzreferenten einbringen.

Die Ausbildung fokussiert, wie Sie das, was Ihnen theoretisch klar ist, tatsächlich in der Praxis umsetzen können. Hier erfahren und üben Sie, worauf es in den Prozessen und damit der täglichen Arbeit im agilen Team tatsächlich ankommt, damit agile Zusammenarbeit funktioniert und die versprochenen Vorteile tatsächlich liefert!

Wer die Ausbildung vollständig durchläuft, schließt mit einem breit anerkannten Diploma of Advanced Studies als Agiler Facilitator (m/w/d) der Steinbeis+Akademie der Steinbeis Hochschule ab.

Sie lernen die Praxisumsetzung Ihres Wissens u.a. in Hinblick auf:
* Wie entwickle ich im Team – ganz praktisch – agiles Mindset und gemeinsamen Fokus?
* Wie agiere ich als „agiler Vorgesetzter“ im täglichen Handeln?
* Wie erreiche ich, dass jeder Beteiligte im Rahmen seiner agilen Rolle bleibt?
* Wie hole ich „unmotivierte“ Teammitglieder zuverlässig wieder „an Bord“?
* Wie schaffe ich ganz konkret „produktive Reibung“ im Rahmen der agilen Meeting-Formate?
* Wie kann ich den Kunden im Rahmen einer Sprint-Logik wirksam einbinden?
* Wie breche ich die Silo-Perspektive auf und agiere produktiv an den Schnittstellen?

Ansatz der Fortbildung in fortgeschrittener agiler Führung

Die hier vorgestellte, zweistufige Ausbildung beruht auf einer Weiterentwicklung der traditionellen Führung für die agile Arbeitsweise. Basis sind bewährte Methoden der Teamführung, des Coachings, der Mediation und des Veränderungsmanagements, die spezifisch für den agilen Kontext und den Weg der Veränderung dorthin vermittelt werden. Im Zentrum steht die Gewinnung praktischer Sicherheit in der täglichen agilen Führung und Zusammenarbeit. Die Qualifizierung verzahnt daher die genannten methodischen Elemente ineinander und ergänzt sie mit vielen zusätzlichen Praxisimpulsen durch weitere Referenten.

Während der Ausbildung lernen die Teilnehmer, wie es gelingt, ein Team zu formen, das die Vorteile des agilen Arbeitens zu erhöhter Produktivität und Erfolg am Kunden nutzt. Dies beginnt mit einer konkreten Anleitung, wie die Gruppe die eigene Basis der agilen Zusammenarbeit wirksam erarbeitet. Darauf aufbauend wird die Frage beantwortet, wie und an welchen Stellen Coaching in der agilen Führung sinnvoll einzusetzen ist. Hinzu tritt eine Anleitung, wie sich die unterschiedlichen Sichten und Interessen von Kunden, Teammitgliedern und der Unternehmensorganisation bestmöglich ermitteln und integrieren lassen. Dies schlägt unmittelbar den Bogen zu dem für das agile Arbeiten zentralen Mechanismus der Priorisierung und des Silo-Aufbrechens, dh. der horizontalen Vernetzung.

Der Diploma-Kurs „Fortgeschrittene Agile Führung II“ geht noch mehrere Schritte weiter. Er beantwortet die Frage, wie sich kulturelle Barrieren und Grenzen individueller Mindsets, die das agile Arbeiten behindern, nachhaltig überwinden lassen. Neurologisch fundierte Techniken der Veränderung von Grundüberzeugungen und von persönlichen Handlungslogiken werden konkret in Bezug auf die Förderung der agilen Arbeitsweise vermittelt. Zusätzlich erfolgt eine Reflektion der eigenen Prägungen und Verhaltensweisen hinsichtlich des Umgangs mit unterschiedlichen Interessen und „produktiver Reibung“. Der Kurs gibt zudem eine Systematik an die Hand, Teamentstehungsprozesse gezielter zu begleiten sowie konkreter und fokussierter Teamvereinbarungen für die Zusammenarbeit zu schließen.

Im Diploma-Kurs erhalten Praxis und Anwendung der erworbenen Kenntnisse zusätzlichen Raum. Dies umfasst die Einbindung von 3 externen Praktikern der agil arbeitenden Wirtschaft im zusätzlichen Modul sowie die konkrete Anwendung des umfangreich erworbenen Wissens in sehr unterschiedlichen Fallkonstellationen.

Die Gesamtausbildung ist auf 24 Tage ausgelegt. Sie wird durch insgesamt 11 Referenten, vom Universitätsprofessor bis zum SCRUM-Master, gestaltet. Die beiden Hauptreferenten gelten in Deutschland als Pioniere der Einführung agiler Arbeitsweisen einerseits und der Praxis der Ausbildung von Führungskräften in entsprechenden Fähigkeiten andererseits – mit zusammen über 50 Jahren Praxiserfahrung

Adressaten und methodische Ansatzpunkte

Die hier dargestellte neuartige Ausbildung füllt eine Lücke im Ausbildungscurriculum: Sie bildet die Grundlage für die Qualifizierung von Führungskräften, die freiwillig oder „freiwillig gezwungen“ an einer Digital Business Transformation hin zur agilen Arbeitsweise teilnehmen.

Zielgruppen der einjährigen Ausbildung sind Führungskräfte im mittleren und oberen Management (z.B. in Backoffice, Center-of-Expertise, IT, Vertrieb), Personalverantwortliche, Berater im wirtschaftlichen als auch sozialen Kontext oder Mediatoren und Coaches, denen die Methodik des agilen Arbeitens bekannt ist, die bereits erste Erfahrung im agilen Arbeiten gemacht haben und die nun den nächsten Schritt gehen wollen.

Der Fokus der Ausbildung liegt nicht nur auf dem Verändern von Verhalten oder dem Erlernen von neuen Fähigkeiten, sondern auch auf dem Verändern der dahinter liegenden Grundüberzeugungen und persönlichen Glaubenssätze, die das Erweitern der Fähigkeiten oder die Veränderung des Verhaltens erst ermöglichen. Die gelehrten Prinzipien entsprechen denen von Prof. Klaus Grawe (Universität Bern: Buch: Neuropsychotherapie) geforderten und von Prof. Gerhard Roth (Universität Bremen: Bücher: Wie das Gehirn die Seele macht; Coaching, Beratung und das Gehirn) nachgewiesenen Mechanismen wirksamer Veränderungsarbeit. Dabei werden sämtliche Vorgehensweisen nicht nur theoretisch vermittelt, sondern mehrfach aktiv erfahren.

Die Qualifizierung setzt somit an einem neurowissenschaftlich fundierten, modernen Grundverständnis des agilen Arbeitens an. Ausgangspunkt ist der spezifische fachliche und disziplinarische Führungskontext innerhalb der agilen Teamstruktur, von dem ausgehend die Vernetzung mit Kunden und anderen Beteiligten im Unternehmen stattfindet.

 

Die sogenannte „Führung 2. Ordnung“ bewegt sich dabei im obenstehenden Modell zwischen den Elementen der klar definierten Mitarbeiterrolle, der Individualität der handelnden Personen und den Anforderungen an eine wirksame Teamzusammenarbeit.

Weitere Informationen:

Ausbildungskonzept

(Zusätzliche Details auch unter:

Weitere Details & Anmeldung)